Launcher - © Frank Ellinghaus -
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Bau der Bootshülle Zubehör Der "Segelplan" "Kleben" des Segels Bootslauncher

Mein Segelboot hatte ich im Frühjahr 99 endlich fertig gebaut. Leider mußte ich bald feststellen, daß es viel zu schwer war, um es auf dem Dachgepäckträger zu transportieren. Es blieben mir zwei Optionen - einen Trailor kaufen oder das Boot einmal zur Marina transportieren und dann dort gegen Mietgebühr auf einem Regal für kleinere Boote zu lagern. Die Lagerung bei der Marina war für mich die kostengünstigere Version. Bei dem Transport mit dem Trailor hätte ich diesen nicht nur kaufen, sondern das Auto auch noch umrüsten müssen. Außerdem war es recht bequem, das Boot direkt in der Marina zu haben.

Wie konnte ich aber das Boot vom Gestell in das Wasser bringen, wie die in den USA relativ hohen Kosten (um ca. 250 $) für einen kleinen käuflichen Handlauncher vermeiden?

Meine Lösung ist ein Launcher, den ich aus einer im Baumarkt gekauften Lastenkarre und einigen Rahmhölzern gebaut habe. Für weniger als 50 $ erhielt ich einen Launcher, der nicht nur preiswerter, sondern auch einfacher zu handhaben war, als die konventionellen "slip wheels". Da die Handbügel sehr lang sind, kann man den Launcher mit Boot allein von den Bügeln aus gut steuern. Wenn die Handbügel angehoben werden und das Boot einen Schubs erhält, gleitet es ins Wasser. Ich mache dies sogar vom Steg aus.

Ich habe den Launcher bereits an einen anderen Skipper ausgeliehen, der mit dem extra für sein eigenes Boot angefertigten Original-Exemplar nicht so gut zurechtkam.

Bootlauncher großes Bild
Diese im Baumarkt gekaufte Lastenkarre hat eine angegebene Tragfähigkeit von 270 kg. Sie zeichnet sich dadurch aus, daß sie nicht geschweißt, sondern zum großen Teil geschraubt ist. Die für meine Zwecke nicht verwendbare Lastenplattform und der Handgriff ließen sich durch einfaches Abschrauben abmontieren. Im letzten Bild dieser Seite ist erkenntlich, daß der Handgriff später eine Wiederverwendung am Ende der Tragebügel fand.
Die Räder der Karre sind luftgefüllt und daher sehr komfortabel.
Da das Hartplastikgestell sehr leicht ist, ist der Transport mit dem Auto oder bei angeschraubten Handbügeln, auf dem Dach, recht einfach.


Abschrägen der Tragebügel großes Bild

Launcher Rahmhölzer anschrägen
Damit das Boot besser gleitet, werden die Kanten der Tragebügel/Gleitschienen etwa der Neigung des Bootsbodens an den Aufliegeflächen entsprechend angeschrägt.


Rahmhölzer anschrägen großes Bild

Launcher Montage
Der Karrenrahmen wird auf die Rahmhölzer mit Schraubzwingen festgespannt und mit Schrauben festgeschraubt (Schraublöcher waren in diesem Rahmen praktischerweise schon fabrikmäßig vorgebohrt). Für erhöhte Stabilität habe ich diesen Rahmen noch mit Querleisten verstärkt (nicht im Bild).
Als letztes erhielten die Holzrahmen an den Auflageflächen noch eine Polsterung aus Teppichabschnitten, damit der Bootboden durch den Launchvorgang nicht so leicht zerkratzt wird.


Launchfertiges Boot großes Bild
Launchfertiges Boot.

N E U

Ich freue mich, hier ein Werk eines meiner Leser zeigen zu können, der ebenfalls einen Bootlauncher durch Umbau der gleichen in einem amerikanischen Heimwerkermarkt gekauften Lastenkarre gebaut hat.


Hier also der original-Text seiner emails. Rhett Davis schreibt:

" ... I was inspired and eternally grateful to you for sharing your hand "Launcher" online. It saved my back and paint job." and

"I went to Home Depot and found exactly the hand truck (dolly, cart) made by Harper that you pictured on your site. I was using it to launch my overly heavy 16 ft pirogue (I used 3/8 BC Pine plywood instead of the 1/4 AC Fir recommended, and then glassed inside & out using too much epoxy resin).

As much as I love the boat, it weighs about 115 lbs and is too cumbersome to haul the 900 meters through my woods to the creek and then launch over oyster shells without scratching the paint horribly.

So when I found your site, I was excited. All the other suggestions seemed to use wheels either much too small for cutting through the woods or too complex (bicycle wheel contraptions) or too expensive. I have since made 3 other small boats and sold the pirogue, but I continue to use the launcher.

Once I get the boat to the water, I just slide the boat down the carpeted bunks safely over marsh mud, oyster shell, and brush, into the water. Like having a ramp I can take with me. It's just the thing.

I attached a few pix of my latest, a Bolger Skimmer, one atop the launcher in the back yard. It is a weird boxy little boat, but it is perfect for a small outboard and for fishing the salt creeks around here. I'm definitely keeping this one."
"I kept the wheels near the front instead of centering them under the load--requiring more lift during travel, but making my shove-it-over-the-side, steep mudbank launches possible. I covered in with indoor carpet (I found at the dump), and built a crude handle--using the whole thing more like a looooong wheelbarrow than a trailer."

Rhett Davis
ravenous@GABooks.com http://www.GABooks.com

Und hier ist das Bild seines Launchers.

Für einen anderen rudimentären, dafür aber leicht anzufertigenden Launcher (oder sollte man besser Dolly sagen?) sehen Sie sich David Beedes website an, er ist sogar noch preiswerter :-) .

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