Bau der Bootshülle - © Frank Ellinghaus -
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Bau der Bootshülle Zubehör Der "Segelplan" "Kleben" des Segels Bootslauncher

Bootsbau - Plan    Bauweise    Sperrholz    Zuschneiden    Epoxy    Bootsanstrich    Arbeitsschritte   

Der Bauplan

Gute Gründe sprechen dafür, sich auf einen erfahrenen Bootsbauer / -Designer bei der Planung des Traumprojektes zu verlassen. Es ist nicht so einfach, selbst ein funktionelles Boot zu entwerfen und die Gefahr teurer Anfängerfehler sehr hoch. Auch wenn ich sonst selbst gern etwas nach eigener Fasson bastle, habe ich mir für mein Boot einen Plan gekauft und die Hülle dann auch mit kleinen Änderungen nach diesem gebaut. In den USA findet man eine Menge Designer, die Pläne für kleinere Boote im Preisbereich von 20 bis 70 Dollar recht günstig anbieten. Kostenlose Baupläne, die im Internet frei heruntergeladen werden können, findet man auch, aber sicher nicht immer für den gewünschten Zweck.
Der Plan meines Bootes ist von bateau.com. Das "V12 Dinghy" hat eine wunderschöne V-förmige Hülle, ist 12 Fuß lang (3,60 m) und 1,35 m breit. Der Designer kann sogar im für seine Designs eingerichteten billboard bei Problemen und Fragen angesprochen werden und gibt dort bereitwillig Auskunft.

Wenn Sie nicht mit den etwas umständlichen amerikanischen Maßeinheiten foot und inch umgehen wollen, sollten Sie darauf achten, metrische Pläne zu bestellen. Die werden allerdings nicht von jedem Bootsbauer angeboten.

Ein häufiges Problem tritt auf, wenn die Pläne eintreffen und der Möchtegern-Bootsbauer feststellen muß, daß doch nicht alles ganz so einfach ist, wie er es sich zunächst vorgestellt hatte. Das Übertragen der Bootslinien vom Plan auf das Holz mittels des sogenannten "table of offsets" erfordert doch einiges Verständnis und hierbei kann man sich dann evtl. mit den gleichen Problemen befassen, die dieser Bootsbau-Aspirant in der empfehlenswerten newsgroup "rec.boats building" schildert.

Hilfreich wäre der Kauf eines Buches, das den "table of offsets" und das "lofting" (Übertragen der Linien) beschreibt. Manche Designer setzen diese Kenntnisse nämlich voraus oder erklären die Übertragung nicht genügend. Daher ist es immer gut, sich bei der Bestellung eines Planes zu erkundigen, wie die Übertragung erfolgen soll, mit dem table of offsets oder ob evtl. patterns (Schnittmuster) vorhanden sind. Sollten die patterns fehlen, kann gleichzeitig ein erläuterndes Buch bestellt werden. Ein Buch, daß diesen Prozess recht gut beschreibt ist z. B. "Small boat building" von Dave Greenwell, welches über Amazon.com auch in Deutschland erhältlich sein sollte.

Im Falle meines Bootes erhielt ich neben dem Plan auch noch sogenannte "pattern", die das Übertragen der Linien erleichtern sollten. Leider handelte es sich nicht je Bauteil um ein fertiges Schnittmuster, sondern um eine Liniensammlung, die in zeitaufwendiger Kleinarbeit zusammengesetzt und übertragen werden mußten. Hierzu mußte ich mir auch noch extra eine große Rolle Packpapier und einige Blaupapierbögen besorgen. Also alles in allem ein doch erheblicher Zeitaufwand. Dennoch entschied ich mich für die pattern anstelle der Übertragung mit Hilfe des "table of offsets".Ich hätte gerne für komplette sofort ohne umständliche Zusatzarbeiten verwendbare pattern ein paar Dollar mehr gezahlt. Das Geld, das der Designer hier gespart hat, habe ich an Zeit mehrfach wieder verloren.

Kommerzielle Bootsbau Pläne

Die große Mehrzahl der Bootsbau Pläne wird erst bei Vorabzahlung versandt. Es dauert also bis zum Eingang der Bestellung einige Zeit. Größere Lieferanten bieten zusätzlich Schnittmuster und sogar auch fertig zugeschnittene Konstruktionsteile des Bootes zum Versand an. Die Bestellung dieser vorgefertigten Teile schlägt eine dicke Bresche in die durch Selbstbau erzielte Kostenersparnis. Der hierdurch erzielte Zeitgewinn wiegt nach meiner Auffassung nicht die zusätzlichen Kosten auf.

Bei den meisten professionellen Plänen handelt es sich um erprobte Designs, nach denen bereits mehrere Boote gebaut wurden, die sich bewährt haben. Einige Designer bieten Kataloge an, die sie gegen Kostenerstattung und eine geringe Gebühr versenden. Da ich eher die sparsame Richtung vertrete, möchte ich an dieser Stelle auf andere Sites verweisen, die kommerzielle Bauplan- Anbieter auflisten, wie z. B. die boat plan category des Open Directories.

Hinweisen möchte ich jedoch an dieser Stelle auf zwei eher halbprofessionelle Designer, die sehr erträgliche Preise berechnen:
Dave Carnell mit seinem 20 $ Plan für das "200 $ Segelboot", mit einem 4,65-m-Rumpf und seinen "sea skiffs" von 5,40 m bis zu 6,60 m Länge.
Jim Michalak mit seinen zwei Boots-Katalogen die man für 4 $ (nach Deutschland würde ich ihm wegen der Versandkosten einen 10-Dollar-Schein zuschicken) bestellen kann. Ich habe selbst eines seiner Designs bestellt, aber noch nicht gebaut. Es handelt sich um Larsboat, einen Zweier-Kajak für 20 $. Der Plan erscheint mir sehr klar und gut nachvollziehbar. Ein erläuterndes Buch braucht man für den Bau dieses Bootes m. E. nicht.

Die Bauweise

Die Bootshülle wurde im sogenannten " stitch and glue " -Verfahren angefertigt. Hierbei werden die langen Boden und Seitenteile des Bootsrumpfes um stützende Sparren/Heckteile gebogen und mittels Draht oder anderer Hilfsmittel (z. B. Fixierbänder aus Plastik, Schrauben) vorläufig befestigt. Die sich hierbei ergebenden Nähte werden mit einer Epoxy-Füller-Masse gefüllt und dann noch von innen und außen mit Epoxy-gefüllten Glasfaser-Gewebestreifen verstärkt. Nach dem erhärten dieser Epoxy- und Glasfaser-Nähte ist der Bootsrumpf im Prinzip schon belastbar. Der Draht wird dann noch dort wo er herausschaut, abgekniffen. Diese Art des Zusammenfügens begünstigt die Arbeit eines Anfängers, da hier keine besondere Genauigkeit erforderlich ist und außerdem sehr schnell eine belastbare Verbindung der Hülle erreicht wird. Eine anschauliche Schilderung dieses Verfahrens finden Sie bei bateau.com.

Eine weitere ebenfalls wenig zeitaufwendige und für Nicht-Heimwerker geeignete Arbeitstechnik ist " tape and tack ". Hierbei wird die Hülle zunächst mit Klebeband in Form gebracht und dann mit Nägeln und Schrauben befestigt. Ergänzend kann hier natürlich auch die Epoxy- Glasfaser- Naht verwendet werden.

Sperrholz für den Bootsbau

Im Hobby- Bootsbau hat sich Sperrholz gegenüber anderen Materialien als zeit- und kostensparende Möglichkeit bewährt. Benutzt werden sowohl das recht hochpreisige Marine-Sperrholz als auch einfaches Sperrholz für den Außenbereich aus dem Baumarkt. Eine 1,2 m x 2,4 m Sperrholzplatte für den Außenbereich konnte 1999 in den USA noch für unter 10 $ im Baumarkt gekauft werden.

Das Marine-Sperrholz soll sich durch eine hochwertigere Verarbeitung auszeichnen, z. B. soll es keine Löcher in den inneren Schichten geben, da diese vollständig mit Kleber ausgefüllt sind. Maßgebend für das Zusammenhalten der Schichten ist jedoch der Kleber und der soll sowohl beim Marine-Sperrholz als auch beim Außenbereichs-Sperrholz für den Bau der Gleiche sein. In der Newsgroup rec.boats.building tauchen immer wieder threads auf, bei denen die gegensätzlichen Auffassungen der Befürworter und Gegner der Verwendung von Bausperrholz aufeinanderprallen. Hier werden auch immer wieder Beispiele von mit Baumark-Sperrholz gebauten Booten angeführt, die bereits viele Jahre ohne Schäden überstanden haben. Selbstverständlich auch von solchen Booten, die sehr frühzeitig auseinandergefallen sind.
Auf keinen Fall zu empfehlen wäre die Verwendung von Sperrholz für den Innenbereich, da der Kleber dieser Platten nicht wasserfest ist.


Das Zuschneiden

Die Benutzung der vom Designer mitgelieferten Schnittschablonen für mein Boot funktionierte, auch wenn ich einige Zeit durch das Zusammensetzen und Auftragen der Linien verlor. Es ist nicht unbedingt erforderlich, auf den Millimeter genau zu arbeiten, weil die Nahtstellen der Bauteile durch die Epoxymasse ausgefüllt werden, die sich an kleine Ungenauigkeiten angleicht. Damit die Proportionen der Bootshälften nicht voneinander abweichen, ist es ratsam, zunächst einen Teil (z. B. linkes Bodenteil) komplett auszuschneiden und diesen dann als Muster für den gleichen Teil der anderen Bootshälfte (hier also den rechten Bodenteil) zu verwenden. Nach dem Ausschnitt beider Teile können diese dann aufeinandergelegt, zusammengeklammert und auf exact gleiche Maße zugeschliffen werden.

Epoxy

Epoxy wird zusammen mit einem Füllstoff und Gewebeband als Füll- und Klebematerial zur Befestigung der Bootsbauteile - hauptsächlich an den zusammenstoßenden Kanten - der Bauteile verwandt. Die hierbei gewonnenen Nähte sind sehr stabil, sowie einfach und schnell anzufertigen.
Es kann auch als Voranstrich vor dem eigentlichen Bootsanstrich benutzt werden, da es wasserundurchlässiger ist als Farbe. Dave Carnell meint in dieser
newsgroup-message, daß Epoxy zwar nicht das Wasser am Eindringen hindert, jedoch Oxygen und damit das Verrotten verlangsamt.
Eine weitere Nutzungsmöglichkeit besteht in der Außen-Laminierung des Schiffsbodens mit einem epoxygefüllten Gewebe.

Meine Epoxy-Links führen zu amerikanischen Herstellern, die sich auf Epoxyprodukte für den Bootsbau spezialisiert haben. Hier finden Sie Preise und Anwendungshinweise. Erfahrungen mit in Deutschland gefertigtem Epoxy hatte ich bisher nicht.

Bootsanstrich

Ein sehr informativer Artikel von Dave Carnell befaßt sich mit der Verwendung von Latex- Hausanstrichsfarbe auf Acrylbasis für den Außenbereich anstelle der teuren für den Bootsbau gedachten Spezialfarben. Neben dem Preisvorteil blättert die Farbe auch nicht in Placken ab, wie manchmal die ölbasierten Bootsfarben und auch die beliebten "Nasen" entstehen bei Latexfarbe nicht so schnell. Meine Verwendung der Spezialfarben ging leider für mich vollkommen schief. Nach den Anstrichnasen (und ich trage Farbe bei Anstrich eher dünn auf) mußte ich mich auch bald über abblätternde Farbreste ärgern. Beim nächsten Boot werde ich wohl Latexfarbe benutzen.

Die einzelnen Arbeitsschritte im Bild

Die nachfolgenden Bilder zeigen die Entwicklungsstufen des Baus der Bootshülle in zeitlicher Folge.


Muster-Anfertigung Hier werden die Linien der Bauteile auf unter der Vorlage liegendes Packpapier (von einer großen Papierrolle) übertragen. Die aufgezeichneten Teile werden dann aus dem Packpapier ausgeschnitten und als Muster verwendet. Ich verwendete hierbei einen Glasschneider, mit dem ich die Linien auf dem Papier nachfuhr und mithilfe von darunter liegendem Kopierpapier auf das Packpapier durchdrückte. Eine weitere Möglichkeit wäre die Verwendung eines Schneider-Markierrades, bei dem die stacheligen Spitzen durch den Plan hindurchdrücken.




Bock Bei der Dauer eines Bootsbauprojektes ist es nicht ratsam, auf dem Boden zu bauen. Gönnen Sie sich daher Böcke, Ihr Rücken wird es Ihnen danken. Dieser in der Länge des Bootsrumpfes mit Rahmhölzern gebaute Bock kann das Boot mit dem Kiel in der Mitte der Länge nach aufnehmen. Es ist hierbei wegen der langen Auflagefläche auch für eine Einzelperson relativ einfach, den Rumpf mit Hilfe eines zweiten (normalen) Bockes umzudrehen. Sicherlich ein wichtiger Vorteil für den Allein-Hobbie-Bootsbauer, da der Schiffsrumpf mehrfach umgedreht werden muß.




Aussägen der Bauteile Die Bauteile werden am besten mit einer Kreissäge aus den Sperrholzplatten herausgeschnitten. Wenn das Sägeblatt so kurz eingestellt wird, daß es das Sperrholz nur knapp durchschneidet, können Kurven gesägt und ein sehr sauberer Schnitt erzielt werden. Auch wegen der erheblich schnelleren Schnittgeschwindigkeit ist die Kreissäge der Stichsäge deutlich überlegen.




Hüllenteile Bei 3,60 m Bootslänge ist es nicht möglich, die einzelnen Teile aus einem Stück auszuschneiden, da die Sperrholzplattengröße (in den USA) ca. 2,40 m x 1,20 m beträgt. Die langen Boden und Seitenteile werden daher in zwei Stücken (Vorder- und Seitenteil) ausgeschnitten.




buttblock Da die Einzelteile eines Bootsrumpfes oft länger sind, als die länge der zur Verfügung stehenden Sperrholzplatten, müssen diese aus mehreren Teilen zusammengefügt werden. Das Zusammenfügen hier im " buttblock " - Verfahren. Dabei klebt man die Teile stumpf gegeneinander stoßend mit epoxy-getränktem Gewebeband auf Vorder- und Hinterseite der Verbundstellen zusammen. Versucht man, die derart verbundenen Teile zu brechen, brechen nicht die Klebestellen, sondern das Sperrholz daneben, wenn die Verbindung einwandfrei ausgeführt wurde.

Dave Carnells Artikel schildert dieses Verfahren zum Zusammenfügen der Überlangen Teile des Bootsrumpfes. Am effektivsten ist es hierbei, die zu verklebenden Stellen auf die Mitte des epoxygetränkten Klebebandes zu legen und die seitlich herausschauenden Enden über die Oberseiten der Schnittstelle zu pressen. Mit einem auf die Naht gelegten schweren Gegenstand wird solange Anpreßdruck erzeugt, bis die Naht belastungsfähig ist (einfach über Nacht liegen lassen). Damit die verklebten Teile nicht am Boden und Gewicht hängenbleiben, wird Polyethylen-Folie (normale Frischhaltefolie) als Trennungsmittel verwendet. Das Epoxy geht mit dieser Folie keine Verbindung ein.




Zusammenfügen der Teile Hier sind die Seitenteile der Bootshülle bereits am Heckteil und an einem Zwischenteil von außen festgeschraubt. Die Schrauben sind leicht versenkt und wurden später mit Epoxymasse verdeckt. Der Designer hat das Zwischenteil genau an der Klebestelle der Seiten- und Unterteile vorgesehen. Hierdurch dürfte die Stabilität des Rumpfes noch verstärkt werden.




Flossen Kiel Der Designer hatte lediglich eine kleine Flosse aus Sperrholz (skeg) am Hinterteil des Bootes vorgesehen. Ich habe Sie als Kiel bis zur Mitte des Rumpfes durchgeführt und dabei Eichenholz verwendet. Da ich das Boot meist allein über den Steg nach dem Segeln aus dem Wasser zog, bin ich recht froh, eine stabile Eichenleiste an der Stelle zu haben, an der das Boot am meisten über den Steg schabt. Die Befestigung des Skeg-Kiels erfolgte mit epoxygetränktem Gewebeband. Allerdings hat sich die Eichenleiste hierbei leicht dauerhaft verzogen.




Bugspitze innen Die Spitze des Bugs wird zusammengepresst und an den Enden der Sperrholz-Seitenteile mit Draht befestigt. Ich habe zusätzlich eine Eichenleiste hinzugefügt und sie dann später mit epoxygetränktem Gewebe ausgefüllt. Dies ist natürlich eine sehr robuste Konstruktion, erhöht allerdings auch das Gewicht des Bootes. Zur Befestigung des Drahtes habe ich Löcher sowohl durch die beiden Sperrholzenden als auch durch die Eichenleiste gebohrt.




Bugspitze außen Der hier verwendete Kupferdraht wird verzwirbelt und hält die Spitze provisorisch zusammen. Nach der inneren Befestigung mit Epoxy-Gewebe wird er abgekniffen und außen ein epoxy-getränktes Gewebeband als weitere Verstärkung aufgebracht.




Bootshülle im Rohbau Sieht das nicht schön aus? Sicherlich einer der erhebendsten Augenblicke, wenn die Bootshülle im Rohbau zusammengefügt ist. Bis hierhin ging es relativ schnell und man denkt, das meiste ist bereits geschafft. Die vielen dann noch folgenden Kleinigkeiten nehmen aber mindestens noch einmal so viel Arbeitszeit in Anspruch.




Bootshülle innen <--- Innenansicht der Bootshülle.

Kasten des Steckschwertes --->
Kasten des Steckschwertes








Verstärkung der Nahtstellen Verstärkung der inneren Nahtstellen mit Epoxy-getränktem Gewebe.




Sitzplatte Im Plan waren lediglich 2 einzelne Sitzbretter vorgesehen. Hier ist das Ganze zu einer zusammenhängenden Sitzplatte umfunktioniert. Dadurch wird m. E. die Stabilität verstärkt, allerdings auch das Boots-Gewicht erhöht. Später mußte ich dann feststellen, daß das Cockpit doch arg verkleinert wurde. Daher habe ich den mittleren Ausschnitt der Platte im Nachhinein wesentlich vergrößert. Die Außenmaße der Sitzplatte habe ich durch Anlegen von Packpapier von einer Papierrolle und Einritzen der Maße an den Formen der Hülle ermittelt. Dadurch konnte ich mir eine Papierschablone anfertigen.




Halteleisten für Sitzplatte Die hier zu sehenden auf die Sparren aufgelegten Leisten dienen zur Unterstützung der Sitzplatte und können auch als Halt für die Füße verwendet werden, falls man sich beim Segeln aus dem Boot hinauslehnt.




Bootshülle mit Sitzplatte Hier ist die Sitzplatte bereits eingebaut.




Seitenteil und Stoßleisten An der oberen Kante sind innen und außen Stoßleisten aufgeleimt, die der Hülle Schutz und zusätzliche Stabilität geben. Mehrere Schraubzwingen oder Klammern sind in dieser Phase hilfrich. Ich habe hier zum Teil Schrauben verwendet, da meine Schraubzwingen nicht ausgereicht haben, um die Leisten gleichmäßig an den Rumpf zu spannen.




Bugplatte mit Drehhalterungen für den Mast Eine weitere Abweichung vom Bauplan war die hier zu sehende Abdeckplatte des Bugs. Es war lediglich ein Brett vorgesehen, daß den Mast stützen sollte. Als Drehlager für den Mast habe ich sowohl in der Abdeckplatte als auch am Boden des Rumpfes jeweils ein Hartplastikteil aus der Sanitär-Installations-Abteilung eines Baumarktes verwendet. Nötig ist es jedoch nicht, da auch ein einfacher kreisförmiger Ausschnitt im Sperrholz hierfür ausreichen würde. Zudem brach mir das obere Plastiklager wegen der auf den Mast einwirkenden hohen Last mehrfach aus, bis ich es mit einer dicken Epoxy-Gewebe Schicht dann doch endgültig befestigen konnte.




Bootshülle auf Bootskarre Fertig zur Jungfernfahrt :-) . Das Boot muß allerdings noch gestrichen und Segel sowie Zubehörteile angefertigt werden.




Bau der Bootshülle Zubehör Der "Segelplan" "Kleben" des Segels Bootslauncher
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